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Reisen

Kuba-Reise: Wie ich am Strand den Sinn des Lebens fand

15.03.2023
Mandy Rauschner
Kuba-Reise: Wie ich am Strand den Sinn des Lebens fand

Wir alle kennen es. Arbeit, Arbeit, Arbeit. Lange Sehnsucht auf den anstehenden Urlaub. Wir fiebern ein halbes Jahr auf nichts anderes hin als diese zwei Wochen puren Glücks. Zwei Wochen, in denen wir endlich abschalten können und frei sind, das zu tun was wir wollen. Die letzten Wochen, zählen wir schon förmlich die Tage. Endlich Erleichterung, endlich Freiheit. Und wenn wir zurückkommen folgt eine knallharte Rückkehr in die Realität.

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Meine Reise nach Kuba, hat mich extrem zum Denken angeregt- insbesondere, wenn es um eine Sache geht: Was macht im Leben eigentlich Sinn?

Macht es Sinn, sich etwas Sinnvolles zu suchen?! Um mit Effizienz und Produktivität, sich der Erfüllung dieses einen Ziels zu widmen? Oder stattdessen, das Leben ruhig anzugehen und jeden Augenblick zu genießen, ohne zwangsläufiger Weise etwas zu erschaffen?

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Urlaub, Strand und Gelassenheit: ein langersehnter meditationsartiger Zustand

Je länger ich hier bin und einfach nur am Strand lieg, umso antriebsloser fühle ich mich. Einfach nur sein. Den Wellen des türkisfarbigen Meeres am nahezu schneeweißen Karibikstrand genießen. Welle an Welle. Rauschen nach Rauschen. Jedes Rauschen führt einen mehr und mehr in das tiefere Selbst: in einen meditationsartigen Zustand.

Ein Zustand, in dem Stress und der Zwang, etwas tun zu müssen, nahezu undenkbar erscheinen. Nichts muss als nächstes getan werden. Es gibt keine Sorgen. Keine Arbeit.

Obwohl alle Zeit der Welt da ist, habe ich keine Lust zu lesen, etwas zu schreiben oder mich zu bewegen. Und abgesehen davon, dass es hier nahezu unmöglich ist, Internet zu bekommen, habe ich auch absolut kein Bedürfnis, mein Handy in die Hand zu nehmen.

In diesem Zustand fragt man sich dann doch, wozu die ganze Effektivität und Produktivität? Ist das nicht alles Ablenkung von unserem eigentlichen Sein? Warum muss es immer mehr sein? Machen es nicht vielleicht doch die Kubaner mit einem einfachen Leben richtiger?

Was macht denn nun Sinn und was nicht?

Das sozialistische System in Kuba: Kein Wasser, kein Internet?!

Kuba ist das beste Beispiel, um einen mal wieder auf den Boden der Tatsachen zurückzuholen. Es ist wie eine Reise in die DDR, nur mit Kokosnüssen, und mit viel Glück auch Bananen.

Niemals hätte ich mir vorstellen können, dass ich im Restaurant kein Wasser bestellen kann, weil es keins gibt. Dass es sogar im Geschäft kein Wasser gibt und man gar hoffen muss, dass es irgendwo noch ein paar letzte 0,5l Flaschen gibt.

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Hinterlass gern deine Meinung in einem Kommentar. Was macht für dich Sinn? Wie sieht deine Lösung aus? :)

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*PS: Falls du dir jetzt Sorgen, um deinen bevorstehenden Kuba Urlaub machen solltest, bleib ganz ruhig! Wenn du in den Westen oder mit einer gebuchten Tour vor Ort bist, wird das meiste spurlos an dir vorbeigehen! Solltest du jedoch ein wahrer Abenteurer/in sein (und Spanisch sprechen), so bietet der Osten eine wahrlich inspirierende Erfahrung.*

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